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Wie gut oder schlecht geht es der heimischen Wirtschaft? Angesichts der Wirtschaftskrise, die seit Herbst 2008 um sich gegriffen hat, würden die meisten diese Frage wohl mit „schlecht“ beantworten. Doch die Frage beschäftigt die Öffentlichkeit schon länger. Verbunden waren die Diskussionen in den vergangenen Jahren mit Forderungen nach Kosteneinsparungen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und ihren Verbleib am Standort Österreich sowie die Arbeitsplätze zu sichern. Daraus abgeleitet wurden Forderungen nach weiteren „Entlastungen der Wirtschaft“, Senkung von Lohnnebenkosten und Unternehmenssteuern sowie Forderungen nach Einkommens- und Sozialverzichten oder flexibleren Arbeitszeiten von ArbeitnehmerInnen. Denn wenn es der Wirtschaft gut gehe, gehe es allen gut, wurde argumentiert. Nun werden aber auch in Zeiten der Krise von den ArbeitnehmerInnen Opfer gefordert, um die Unternehmen zu stärken. Welche Auswirkungen hatte die Krise bislang auf die heimischen börsennotierten Unternehmen, wie schlägt sich die tiefste Wirtschaftskrise seit 1945 in den wesentlichsten Kennzahlen wichtiger heimischer Unternehmen nieder? |
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Die jährliche Untersuchung der wesentlichen Kennzahlen der im Prime Market der Wiener Börse notierten wichtigsten heimischen Unternehmen zeigt: die Unternehmensgewinne vergrößern sich weiter und haben sich in den Jahren 2003 bis 2007 auf über 12 Mrd. Euro vervierfacht. Auch die ausgeschütteten Dividenden wurden im gleichen Zeitraum auf 3,2 Mrd. Euro vervierfacht. Beschäftigung und Investitionen haben sich dagegen weit schwächer entwickelt. Und die Einkommensschere hat sich weiter geöffnet: während sich die Vorstandsgagen nahezu verdoppelt haben, ist der Personalaufwand je MitarbeiterIn sogar um 10 Prozent zurückgegangen. Das heißt, die MitarbeiterInnen tragen zwar zum Erfolg der Unternehmen bei, ziehen aber immer weniger Vorteil daraus. |
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Univ. Prof. Ing. Mag. Dr. Gerhard Senft, a.o. Professor an der Wirtschaftsuniversität Wien, beschreibt in seinem Buch „Im Vorfeld der Katastrophe – Die Wirtschaftspolitik des Ständestaates Österreich 1934-1938“ (erschienen 2002 im Braumüller Verlag Wien, herausgegeben von Anton Pelinka und Helmut Reinalter) sehr ausführlich die Wirtschafts- und Budgetpolitik der 30er Jahre in Österreich, wobei der Schwerpunkt beim Ständestaat von 1934 bis 1938 liegt. Es wird offenkundig, dass zwischen der Wirtschafts- und Budgetpolitik der 1. Republik, die den Lehren der neoklassischen Wirtschaftstheorie folgte, und der Wirtschafts- und Budgetpolitik der ÖVP-FPÖ-Bundesregierung seit dem Jahr 2000, die der neoliberalen Wirtschaftstheorie folgt, außerordentlich viele Übereinstimmungen und Parallelen in den Maßnahmen und in den Wirkungen bestehen, wenngleich es natürlich Unterschiede in den Dimensionen gibt und die Demokratie in Österreich heute weit gefestigter ist als damals. Siehe dazu weiterführend: http://www.austrofaschismus.at/ |
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Die jährliche Untersuchung der wesentlichen Kennzahlen der an der Wiener Börse notierten rund 30 größten heimischen Unternehmen zeigt: die Unternehmensgewinne vergrößern sich weiter und haben sich in den Jahren 2002 bis 2006 von 2,3 auf fast 11 Mrd. Euro verfünffacht. Die ausgeschütteten Dividenden wurden im gleichen Zeitraum auf 2,1 Mrd. Euro verdreifacht. Beschäftigung und Investitionen haben sich dagegen weit schwächer entwickelt. Und die Einkommensschere hat sich weiter geöffnet: während sich die Vorstandsgagen nahezu verdoppelt haben, ist der Personalaufwand je MitarbeiterIn sogar leicht zurückgegangen. Das heißt, die MitarbeiterInnen tragen zwar zum Erfolg der Unternehmen bei, ziehen aber keinen Vorteil daraus. |
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Die Fusion mit der CA, der Verkauf der Bank an die bayrische Hypo-Vereinsbank und deren Ver-kauf an die italienische unicredito sowie Arbeitskonflikte brachten das Unternehmen in den letzten Jahren immer wieder in die Schlagzeilen der Medien. Anhand der wichtigsten Kennzahlen der BA-CA seit dem Bestehen der Bank Austria (1991) soll die Entwicklung des Unternehmens aufgezeigt werden. |
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Die Studie untersucht auf über 170 Seiten detailliert 10 für Österreich relevante Länder (hauptsächlich in Europa) hinsichtlich ihrer Vermögensbesteuerung. Die Ergebnisse sind eindeutig: nur in Österreich und Deutschland ist in den letzten 20 Jahren ein Rückgang der Vermögensbesteuerung festzustellen, in allen anderen Ländern wächst dagegen deren Bedeutung und Ertrag parallel zum starken Wachstum der Vermögen und Vermögenseinkommen. Österreich weist mittlerweile die geringste Vermögensbesteuerung aller OECD-Staaten auf. Die Studie behandelt Theorie und Praxis der Vermögensbesteuerung ebenso und liefert zahlreiche Anregungen und Diskussionsimpulse für die geplante Steuerreform in Österreich. |
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Die jährliche Untersuchung der wesentlichen Kennzahlen der an der Wiener Börse notierten 30 größten heimischen Unternehmen zeigt: die Unternehmensgewinne vergrößern sich weiter und haben sich in den Jahren 2001 bis 2005 von 1,53 auf 6,40 Mrd. Euro vervierfacht. Das entspricht einem jährlichen Wachstum der Gewinne nach Steuern von fast 80 Prozent. Die ausgeschütteten Dividenden wurden im gleichen Zeitraum von 493 Mio. auf 1,095 Mrd. Euro mehr als verdoppelt. Beschäftigung und Investitionen haben sich dagegen weit weniger entwickelt. In einem Viertel der Unternehmen war die Beschäftigtenzahl 2005 sogar niedriger als 2001. |
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